Wie kann mich ein Ritual während der Rauhnächte* unterstützen?

Weil es so vielen von Euch bereits im letzten Jahr gut gefallen hat und ich auch ganz begeistert war und bin:

Ab sofort benenne ich das Rauhnächte-Ritual „Die 13 Wünsche“ zur Tradition im Hause Susanne Schwarz 🙂

Seinerzeit hatte ich Euch – inspiriert durch eine Freundin – eingeladen, mitzumachen. Im letzten Jahr hatte ich dazu bereits einen Beitrag verfasst und eine Sprachaufnahme für die Anleitung aufgenommen. Hier findest Du den erwähnten Blogbeitrag aus dem vergangenen Jahr. 

Ich empfehle Dir, jetzt die in diesem Artikel stehende Anleitung anzuwenden, die ich für Dich ein wenig abgeändert habe.  

Was ist überhaupt ein Ritual?

Laut Wikipedia ist „ein Ritual (von lat. ritualis) eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt“.

Rituale, die Du Dir bewusst auswählst, geben Dir Stabilität, Sicherheit und Ruhe, um Dich selbst zu unterstützen.

Du brauchst nicht lange nachdenken, sondern „befolgst“ eine Anleitung, die Dich durch den Prozeß trägt.

Du gibst Dich dem hin, Du lässt Dich ein, wenn Dich das Ritual anspricht.

Es ist ein Wegweiser für Dich und kann deshalb unterstützend wirken. Selbstverständlich spürst Du genau hin, was sich für Dich stimmig anfühlt und was nicht!

Stabilität, Sicherheit und Ruhe sind Deine wertvolle Unterstützung in schweren Zeiten

Das Ritual, dass ich Dir hier vorstellen möchte, hat eine zusätzliche Funktion.

Du richtest Deinen Fokus positiv aus. 

Du gehst mit Deiner Aufmerksamkeit dahin, was Du Dir wünschst. 

Und das allein kann schon eine Herausforderung sein. Denn sehr schnell sind wir in Kontakt mit dem, was wir nicht wollen. Was uns fehlt. Von dort ist es manchmal gar nicht so einfach, den Schwenk hin zu bekommen, was Du in Deinem Leben haben willst.

Du kannst Dich selber unterstützen, in dem Du Deine Ausrichtung darauf richtest, was in Deinem Leben sein soll und gehst aus der Opferhaltung. Mehr dazu findest Du hier.

Du bist jetzt kein Opfer der Umstände mehr, sondern Schöpfer*in in Deinem Leben. 

Jetzt geht es also darum, 13 positiv formulierte Wünsche aufzuschreiben. 

Also nicht: „Ich möchte keine negativen Menschen in meinem Leben haben.“ Sondern zum Beispiel: „Ich wünsche mir Beziehungen, die mich stärken, inspirieren und wachsen lassen.“

Nimm Dir Zeit und formuliere Deine Wünsche.

Richte Deine Aufmerksamkeit drauf, was Du in Dein Leben ziehen möchtest.

Diese 13 positiv formulierten Wünsche schreibst  Du jeweils einzeln auf kleine Zettel und faltest sie zusammen. So, dass Du nachher nicht mehr weißt, welcher Wunsch auf welchem Zettel steht.

Es ist schon eine kleine Herausforderung, oder? Mal so ganz den Fokus darauf zu richten, DEINE Wünsche zu formulieren.

Zwei, drei Wünsche fallen Dir bestimmt sofort ein. Dann geht’s aber weiter, richte Deine Aufmerksamkeit von Herzen darauf aus, was Du Dir in Deinem Leben wünschst und formuliere es.

Lass Dir Zeit und genieße es, zu Deinen Wünsche zu spüren. Und sie tatsächlich zuzulassen! Das erfordert Deine innere Erlaubnis.

Damit gehst Du in Verbindung mit Deiner Wertschätzung Dir selbst gegenüber und Du nährst Deinen Selbstwert. 

Warum ein Ritual während der Rauhnächte?

Es liegt ein besonderer Zauber in der Luft dieser Zeit.

Der Ursprung dieses Brauches geht wahrscheinlich auf die Zeitrechnung nach einem Mondjahr zurück. Ein Jahr aus 12 Mondmonaten umfasst 354 Tage. Zu den 365 (366) Tagen des Sonnenjahres fehlen 12 Nächte, die sich „außerhalb der Zeit“ befinden. Sie gehören nicht mehr zum alten und auch nicht zum neuen Jahr und gelten von je her als magisch und besonders. 

Durch die längste Nacht des Jahres, der Wintersonnenwende am 21. Dezember, treten wir in diese besondere Zeit ein. Es heißt, dass wir jetzt besonderen Zugang zu unbewussten Kräften haben.

Genau jetzt kannst Du einen besonderen Zugang zu Deinen Wünschen für das nächste Jahr haben. Also gestalte Dir einen schönen Platz und nehme Dir die Zeit, Deine 13 Wünsche zu formulieren und auf den Zetteln aufzuschreiben.

Die genaue Vorgehensweise 

  • Ab dem 25. Dezember ziehst Du jeden Abend einen Zettel und verbrennst ihn. Feierlich!
  • Schau nicht nach, welchen Deiner Wünsche Du jeweils gezogen hast. Vertraue darauf, dass das Universum Dich bei der Erfüllung Deiner Wünsche unterstützt.
  • Am 06. Januar bleibt ein Wunsch übrig. Dieser letzten Wunsch ist der, den Du Dir durchliest und dem Du Deine besondere Aufmerksamkeit schenkst.

Deine Aufgabe ist es, im Lauf des Jahres immer wieder Deinen Fokus darauf zu richten und Dich um die Erfüllung dieses Wunsches zu kümmern.

Vertrau darauf: Bei allen anderen Wünschen unterstützt Dich das Universum! 

Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Deine Wünsche erfüllen! Hab viel Spaß und magische Momente während dieser Zeit und einen spannenden Übergang in das Neue Jahr!

*Es gibt viele verschiedene Überlieferungen und Traditionen zu den Rauhnächten. Auch die Schreibweise unterscheidet sich: Raunächte /Rauhnächte. Ich wähle jetzt die Variante mit „h“, die sich von Rauch herleitet und sich auf das traditionelle Räuchern der Ställe mit Weihrauch bezieht.

 

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